Lambda, Cloud Run, Vercel Functions. Wann Pay-per-Request günstiger ist als ein Server — und wann nicht.
Kategorie · DevOps & Infra
Kein Server, nur Funktion.
Serverless heißt nicht, dass kein Server läuft, sondern dass man sich nicht um ihn kümmert. Man lädt Code hoch — AWS Lambda, Google Cloud Run, Vercel Functions — und der Anbieter startet ihn pro Anfrage.
Abgerechnet wird nur die tatsächliche Ausführung. Kommt keine Anfrage, läuft nichts und kostet nichts.
Wann Pay-per-Request gewinnt.
Bei sporadischer oder stark schwankender Last ist Serverless oft die günstigste und einfachste Wahl: Webhooks, Hintergrundjobs, Event-Verarbeitung, Endpunkte mit unregelmäßigem Verkehr.
Wir nutzen es dort, wo eine eigene Maschine die meiste Zeit nur Strom verbrauchen würde — die Skalierung von null auf viele Anfragen erledigt die Plattform.
Wann ein Server billiger ist.
Bei konstant hoher Last kippt die Rechnung: Ein durchgehend genutzter Server ist dann pro Anfrage deutlich günstiger als Millionen einzeln abgerechneter Aufrufe pro Monat.
Dazu kommen Cold Starts beim ersten Aufruf und harte Laufzeitgrenzen. Lang laufende, speicherhungrige oder latenzkritische Prozesse passen schlecht ins Serverless-Modell — hier entscheidet am Ende das Lastprofil, nicht der Trend.


